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Fokusinterview

„Heizen im Neubau: Erdgas erste Wahl“

Von Zukunft ERDGAS GmbH · 2015

Wer in naher Zukunft ein Haus bauen will, muss bei seinen Planungen die Energieeinsparverordnung (EnEV) im Blick behalten: Ab dem 1. Januar 2016 werden die Grenzwerte für den sogenannten Primärenergieverbrauch nach 2014 erneut verschärft – sie sinken um 25 Prozent. Was das für Bauherren bedeutet, erläutert Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft ERDGAS.

Herr Kehler, 25 Prozent weniger Energieverbrauch – das scheint ein anspruchsvolles Ziel. Können private Bauherren das überhaupt leisten?

Das Beruhigende ist, dass die meisten deutschen Bauherren jetzt schon diese Grenzwerte einhalten, oder sogar unterschreiten. Schon 2013 waren zwei Drittel der Neubauten energetisch besser ausgestattet, als es die EnEV 2016 vorschreibt. Das heißt natürlich auch, dass es bei einem Drittel noch Luft nach oben gibt. Aber die Zahlen zeigen: Es ist zu schaffen.

Wie macht man das am besten?

Ein guter Wärmeschutz ist in Neubauten inzwischen Standard; bei den Heizsystemen könnten aber viele stärker auf Effizienz setzen. Mit dem ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden haben wir untersucht, was die höchsten Einsparungen bringt. Zwei Technologien haben hier besonders überzeugt: Eine Erdgas-Brennwertheizung mit Solarunterstützung ist am kosteneffizientesten, denn bei relativ geringen Investitionen entstehen auch im Betrieb vergleichsweise geringe Kosten. Die absolut niedrigsten Verbrauchs- und Betriebskosten erreicht man wiederum mit einer Brennstoffzellenheizung, die Erdgas elektrochemisch in Strom und Wärme umwandelt.

Brennstoffzellenheizungen sind in der Anschaffung aber ziemlich teuer.

Noch ist das so, das muss man zugeben. Brennstoffzellenheizungen gibt es erst seit 2014 in Deutschland zu kaufen, wobei Hersteller in diesem Frühjahr eine deutliche Preissenkung vorgenommen haben. In Japan fördert die Regierung die Technologie schon lange – und sie wird von den Hausbesitzern begeistert angenommen. Seit dem Markteintritt 2009 wurden dort bereits 120.000 Brennstoffzellenheizungen in Privathäusern eingebaut. Obwohl der Staat seine Subventionen pro Heizung zurückschraubt, steigen die Verkaufszahlen weiter.

Dann würde ich als Bauherr doch lieber mit der Brennstoffzellenheizung warten, bis sie billiger geworden ist.

Der Gedanke ist nachvollziehbar. Aber Sie sind gut beraten, wenn Sie von vornherein nachhaltig planen und damit spätere Umrüstungen vermeiden. Da hat die Brennstoffzellentechnologie viele Vorteile: hohe Wirkungsgrade, unschlagbar niedrige Verbrauchskosten, kaum Schadstoffausstoß, und sie arbeitet sehr leise. Zusätzlich machen Sie sich unabhängiger von künftigen Strompreisentwicklungen, da Sie ja einen Teil davon selbst produzieren. Aber natürlich gibt es auch gute, effiziente Alternativen: angefangen von Gaswärmepumpen bis eben hin zur Brennwert-Solarkombination.

Kontakt

Zukunft ERDGAS GmbH
Neustädtische Kirchstraße 8
10117 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 284496-00
E-Mail: office@zukunft-erdgas.info
Web: www.zukunft-erdgas.info

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