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Interview

„Solarstrom liegt im Trend“

Von SMA Solar Technology AG · 2013

Roland Grebe, Technologievorstand der SMA Solar Technology AG, im Gespräch über den effizienten Nutzen von Solarstrom im Bereich Eigenverbrauch.

Herr Grebe, die SMA Solar Technology AG gestaltet als Marktführer bei Solar-Wechselrichtern die Energiewende weltweit mit. Welche Trends sehen Sie als Technologievorstand?

Ganz klar den Eigenverbrauch von Solarstrom. Bis vor Kurzem haben die meisten Menschen in eine Photovoltaikanlage investiert, um von der Einspeisevergütung zu profitieren. Die Kosten für die Photovoltaik sind aber so weit gesunken, dass Strom vom Dach schon viel günstiger ist als Strom aus der Steckdose. Es lohnt sich also, Solarstrom selbst zu verbrauchen. Dabei spielt der Autarkiegrad eine immer wichtigere Rolle. Die Betreiber wollen möglichst unabhängig sein von steigenden Strompreisen.

Beim Thema Eigenverbrauch geht es darum, Solarstrom so effizient wie möglich zu nutzen. Was macht ein erfolgreiches Energiemanagement aus?

Es kommt auf die Intelligenz des Systems an. Mit dem SMA Smart Home bieten wir ein auf dem Markt bisher einzigartiges Systemkonzept, das alle elektrischen Erzeuger und Verbraucher optimal steuert. Es lassen sich nicht nur Haushaltsgeräte, wie Waschmaschine oder Geschirrspüler, sondern auch Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge einbinden. Wir kooperieren mit führenden Herstellern aus den Bereichen Klimatechnik und Haushaltsgeräte. Zudem berücksichtigt das System variable Stromtarife. Und ganz wichtig: Es verfügt über eine standort- und anlagenbezogene Solarleistungsprognose. Ich muss wissen, welche Leistung ich in den nächsten Stunden oder am nächsten Tag erwarten kann, um Verbraucher und Speicher so zu steuern, dass der Eigenverbrauch möglichst hoch ist.

Welchen Einfluss haben Speicher auf die Eigenverbrauchsquote?

Ein Speicher kann die Eigenverbrauchsquote erheblich steigern, da er überschüssigen Solarstrom zwischenspeichert und zum Beispiel in den Abendstunden wieder zur Verfügung stellt. Wir entwickeln gerade den Sunny Boy Smart Energy, den ersten wandmontierbaren Großserien-PV-Wechselrichter mit integriertem Speicher. Er kann den Eigenverbrauch im Haushalt um bis zu 50 Prozent erhöhen. Speicher entlasten auch die Netze. Denn Strom, der direkt verbraucht wird, muss nicht transportiert werden.

Was bedeutet das für die künftige Energieversorgung?

Sie wird weitestgehend dezentral sein und auf erneuerbaren Energien basieren. Immer mehr Haushalte und Betriebe werden ihren Strom selbst erzeugen, um die Energiekosten zu reduzieren. Perspektivisch werden sich die dezentralen Erzeugungsanlagen in Kombination mit Speichern so verhalten wie ein virtuelles Großkraftwerk und Netzdienstleistungen erbringen, die Frequenz- und Spannungshaltung mit übernehmen. So wird es möglich, die Zahl der konventionellen Kraftwerke zu reduzieren.

Kontakt

SMA Solar Technology AG
Sonnenallee 1
34266 Niestetal
Telefon: +49 561 95 22-0
E-Mail: info@SMA.de
Web: www.sma.de

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