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Gastbeitrag

Vorteile von Erdgas nutzen

Von Stadtwerke Rostock AG · 2013

Hocheffiziente GUD-Kraftwerke und KWK-Anlagen tragen entscheidend zum Gelingen der Energiewende in Deutschland bei.

Nach dem Willen der Bundesregierung soll Deutschland weniger Energie verbrauchen und nachhaltiger mit Ressourcen umgehen. Bis 2020 soll der Bedarf an Primärenergie gegenüber 2008 um 20 Prozent sinken, im Wärmesektor sollen jährlich 93 Millionen Tonnen CO² weniger anfallen. Großes Potenzial liegt dabei im Gebäudebereich, auf den rund 40 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO²-Emissionen fallen. Einen wichtigen Beitrag soll die Effizienztechnologie „Kraft-Wärme-Kopplung“ (KWK) leisten, die eine gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom aus umweltschonendem Erdgas ermöglicht. Die Bundesregierung strebt an, die KWK-Quote an der Stromerzeugung in Deutschland von derzeit 15,4 auf 25 Prozent bis zum Jahr 2020 zu steigern und fördert die KWK-Technologie über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-Gesetz).

Erdgas: Kraft-Wärme-Kopplung in allen Größen

Effiziente KWK-Anlagen gibt es im großen sowie kleinen Maßstab. Auch kleinere Blockheizkraftwerke (Bhkw) funktionieren nach dem KWK-Prinzip. Über Nah- und Fernwärmenetze stellen sie Heizenergie für öffentliche und private Gebäude oder Industriebetriebe bereit. Zu den großen Vorteilen von KWK-Anlagen zählt die Regelbarkeit. Über die bedarfsgerechte Erzeugung von Strom können sie dazu beitragen, Schwankungen bei der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien auszugleichen und die Netzstabilität zu unterstützen.

Hocheffiziente Gas- und Dampfturbinenkraftwerke

Auch viele hocheffiziente Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GUD-Kraftwerke) nutzen die Vorteile der kwk-Technologie, indem sie einen Teil ihrer selbst erzeugten Abwärme zur Stromerzeugung verwenden und die Restwärme in ein Fernwärmenetz einspeisen. Auf diese Weise erreichen GUD-Kraftwerke Wirkungsgrade von bis zu 85 Prozent. Zum Vergleich: Der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken liegt in Deutschland im Schnitt bei knapp 40 Prozent. Auch das GUD-Kraftwerk am Standort Rostock-Marienehe nutzt die KWK -Vorteile und versorgt Verbraucher nicht nur mit Strom, sondern über ein Fernwärmenetz auch mit Heizenergie. Obwohl effiziente GUD-Kraftwerke entscheidend zum Gelingen der Energiewende beitragen können, ist ihr wirtschaftlicher Betrieb in Deutschland gefährdet. Hauptgründe dafür sind der Einspeisevorrang von Wind- und Sonnenstrom sowie niedrige CO²- und Kohlepreise, die immer mehr zu einem Verfall der Strompreise an den Börsen beitragen. Dies führt dazu, dass sich der Einsatz von GUD-Kraftwerken zu Gunsten von Braunkohle-Kraftwerken und damit zu Lasten des Klimaschutzes verschiebt.

In der Folge steigen wegen der zunehmenden Braunkohleverstromung die CO²-Emissionen, während sich effiziente GUD-Kraftwerke bei sinkenden Betriebsstunden kaum noch rechnen – obwohl ihr verstärkter Einsatz eigentlich politisch gewollt ist. Zur Erreichung der CO²-Ziele der Energiewende ist es daher notwendig, dass die politisch Verantwortlichen den fehlgesteuerten CO²-Handel sowie das in der derzeitigen Form zu Fehlentwicklungen führende Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zielorientiert korrigieren.

Kontakt

Stadtwerke Rostock AG
Schmarler Damm 5
18069 Rostock
Telefon: 0381 805 - 2000
E-Mail: kundenzentrum@swrag.de
Web: www.swrag.de

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